Freiwilligendienst in Albanien – eine Reise, die bleibt!

Im Rahmen unseres Freiwilligendienstes durften einige Schülerinnen Albanien auf eine ganz besondere Weise kennenlernen. Gemeinsam mit unserer Schulseelsorgerin Schwester Alicia, waren sie in und um Shkodër unterwegs und bekamen Einblicke in das Leben, die Geschichte und den Glauben der Menschen vor Ort.
Sie verbrachten Zeit mit Menschen mit Behinderungen und  haben gemeinsam gespielt, getanzt, gebastelt, geredet und vor allem viel miteinander gelacht. Dabei wurde ihnen gezeigt, dass Begegnung keine gemeinsame Sprache oder gleiche Lebenssituation braucht.
Bei verschiedenen Hausbesuchen durften sie Menschen und ihre Familien kennenlernen. Sie erzählten  von ihrem Alltag, ihrem Leben in Albanien und davon, welchen Stellenwert ihr Glaube in ihrem Leben hat.
In einem Museum beschäftigte sich die Reisegruppe intensiv mit der kommunistischen Vergangenheit Albaniens. Besonders beeindruckend waren die Geschichten rund um Maria Tucci und ihr Leben unter den damaligen Bedingungen. Auch mehrere Ordensschwestern erzählten uns sehr persönlich davon, wie es war, in einer Zeit zu leben, in der die Ausübung von Religion verboten war.

Unsere Schülerinnen durften nicht nur über die Geschichte Albaniens lesen, sondern sie durch die Erzählungen der Menschen vor Ort ein Stück weit selbst miterleben. Viele Begegnungen haben sie bewegt und gezeigt, wie unterschiedlich Lebenswege sein können – und wie viel Kraft, Hoffnung und Gemeinschaft entstehen können.
Diese Tage waren für alle mehr als nur eine Reise. Sie haben neue Menschen kennengelernt, Geschichten gehört, gemeinsam gearbeitet und viele Eindrücke mit nach Hause genommen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Freiwilligendienst finanziell und organisatorisch möglich gemacht haben. 

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